Pressemeldungen: Great River Road Illinois


04. Dezember 2018
Das Tor in die Freiheit: Die Underground Railroad an der Great River Road in Illinois

Für versklavte Menschen auf der Flucht waren die Orte am Mississippi die erste sichere Anlaufstation. Geführte Touren halten die Geschichte auch heute lebendig.

Der mächtige Mississippi war für viele das letzte einer ganzen Reihe von Hindernissen, die es auf dem Weg in die Freiheit zu überwinden galt: Während die Sklaverei im Staat Missouri bis zum Jahr 1856 legal blieb, war sie auf der anderen Flussseite in Illinois schon knapp 20 Jahre zuvor offiziell abgeschafft worden und davor seit Jahrzehnten hoch umstritten. Die Städte am Ufer waren somit prädestiniert für das Fluchtnetzwerk „Underground Railroad“. Dabei handelte es sich nicht um eine Eisenbahn im eigentlichen Sinne, sondern einen losen Zusammenschluss von Gegnern der Sklaverei, die mit Hilfe geheimer Unterkünfte, Fluchtrouten und Kommunikationsmitteln in rund 80 Jahren mehr als 100.000 Sklaven den Weg in den sicheren Norden organisierten.

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12. September 2018
Zwischen herbstlicher Laubfärbung und Flussromantik: Ein Roadtrip am Mississippi

Entlang der Great River Road Illinois verbindet sich die Freiheit der Straße mit der Schönheit der Natur zu einem zutiefst amerikanischen Erlebnis.

Wenige Wintervorkehrungen sind so stimmungsvoll wie das Naturschauspiel, das sich Mitte bis Ende Oktober entlang des Mississippi Rivers entfaltet. Das tiefe Blau des „Ol‘ Man River“ wird dann nicht gesäumt vom Grün der Wälder, sondern von kilometerlangen Bändern aus strahlenden Rot-, Gelb- und Brauntönen. „Fall Foliage“ nennen die Amerikaner die herbstliche Färbung des Laubes, die zahlreiche Besucher regelmäßig als Anlass für einen Ausflug in die Natur nutzen. Ein Roadtrip durch die Weite des Mittleren Westens gewinnt dadurch einen ganz besonderen Reiz, der nur für wenige Tage im Jahr erlebbar ist. Verbunden mit dem Kleinstadtcharme zahlreicher Orte entlang der Great River Road Illinois, die den großen Fluss fast 900 Kilometer weit begleitet, ergibt sich ein tiefgehender Einblick in die Seele von Small Town America.

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28. Juni 2018
Von einer kleinen Schmiede im Mittleren Westen zum Global Player: In Illinois die Geschichte von John Deere hautnah erleben

John Deere schmiedete aus einer guten Erfindung einen Weltkonzern – Riesenmaschinen zum Anfassen am Firmensitz – Schmiedekunst live im August 2018

Wie sich aus der smarten Idee eines Schmiedes ein Weltkonzern entwickelte, lässt sich an der Great River Road in Illinois eindrücklich nachvollziehen: Der weltgrößte Hersteller von Landmaschinen, John Deere, hat in Moline am Mississippi seinen Hauptsitz. Liebhabern großer Maschinen dürfte das Herz aufgehen, sobald sie den direkt am großen Fluss gelegenen John Deere Pavilion betreten. Die 1.300 Quadratmeter große Halle aus Glas und Backstein ist der Faszination landwirtschaftlicher Großtechnik gewidmet. Ob sechsbeinige Rodungsmaschine oder überdimensionaler Mähdrescher – wer mag, erlebt hier am eigenen Körper, wie sich der Sitz im Cockpit einer der gewaltigen Maschinen anfühlt. Damit dabei nicht aus Versehen die gesamte Halle zum Einsturz gebracht wird, stehen Simulatoren bereit, an denen sich das Steuern und Bewegen der Hightech-Geräte erproben lässt.

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