Feministisches Statement: Neue Kunstinstallation am National Museum of Women in the Arts in Washington, DC wirbt für Gleich­berechtigung

Erstes Werk in den USA aus der Reihe „SOLANGE“ der österreichischen Künstlerin Katharina Cibulka
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Wie eine Baustelle zum Sprachrohr für Kunst werden kann, zeigt das National Museum of Women in the Arts (NMWA) in Washington, DC. Derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, macht es jetzt mit einer spektakulären Kunstinstallation an seiner nördlichen Außenfassade von sich reden. Die österreichische Künstlerin Katharina Cibulka sorgt mit einer Botschaft auf 25 x 25 Metern für Furore: „As long as generations change but our struggles stay the same, I will be a feminist.“ Die Kreuzstichstickerei mit pinkfarbenem Tüll auf weißem Gewebe ist das jüngste Werk aus Cibulkas Reihe „SOLANGE“, die geschlechtsspezifische Ungleichheit und gesellschaftliche Machtstrukturen thematisiert. Die Installation ist die erste in den USA und die größte aus der gesamten Reihe von Cibulka, die Kunst und Film an der Academy of Fine Art and School for Artistic Photography in Wien sowie an der New York Film Academy studierte. Frühere Statements der „SOLANGE“-Serie befassten sich mit Themen wie Einkommensungleichheit, Familienstrukturen, Machtmissbrauch und der Kunstwelt selbst.

Botschaft repräsentiert Gedanken der Community

Das NMWA ist das weltgrößte Kunstmuseum, das sich ausschließlich der Förderung von Frauen in der Kunst widmet. Katharina Cibulka wurde damit beauftragt, ein öffentliches Kunstwerk mit einer Botschaft zu schaffen, die die Intention des Museums widerspiegelt und auch die Stimmen aus dem Stadtviertel sowie aus dem Netzwerk des NMWA mit Mitgliedern, Unterstützern und Freunden berücksichtigt. Dafür wurde im Frühjahr die Öffentlichkeit aufgerufen, Ideen einzubringen, damit die Künstlerin besser verstehen konnte, was die Menschen bewegt. Daraus entwickelte Cibulka das starke Statement, welches jetzt unübersehbar an der Außenfassade des Museums hängt und noch bis zum 26. Februar 2023 zu sehen ist.

National Museum of Women in the Arts

Das NMWA wurde im November 1981 als gemeinnütziges Privatmuseum von dem Ehepaar Holladay gegründet, das die Unterrepräsentation von Frauen in der Kunst anprangerte. Ihre eigene Sammlung diente als Grundlage und ist heute noch fester Bestandteil der Ausstellung. Im April 1987 bezog das Museum in das Gebäude am heutigen Standort an der New York Avenue in DC.

Die Sammlung des NMWA umfasst mehr als 5.500 Werke aus dem 16. Jahrhundert bis heute, die von über 1.000 Künstlerinnen geschaffen wurden. Die nach Themen angelegten Ausstellungen bringen historische und zeitgenössische Werke zusammen: Gemälde von Frida Kahlo, Lee Krasner und Berthe Morisot; Skulpturen von Magdalena Abakanowicz, Sarah Bernhardt und Chakaia Booker; Zeichnungen von Mary Cassatt, Elizabeth Catlett und Käthe Kollwitz; sowie Videos von Dara Birnbaum, Mwangi Hutter und Pipilotti Rist. Aufgrund seiner umfassenden Renovierung ist das Museum noch bis Herbst 2023 geschlossen. Weitere Informationen gibt es unter nmwa.org.

Über Capital Region USA

Washington, DC, Maryland und Virginia. Von den monumentalen Denkmälern in Washington, DC über die beeindruckenden Berglandschaften Virginias bis hin zu den malerischen Wasserwegen Marylands – die Hauptstadtregion der USA ist das historische Herz der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Stadtbild der lebendigen Metropole Washington, DC wird geprägt durch eindrucksvolle Monumente und bemerkenswerte Museen, von denen die meisten kostenlos besichtigt werden können. Virginia beeindruckt mit seinen historischen Stätten über die Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges, seiner einzigartigen Natur im Shenandoah National Park und den langen Stränden in Virginia Beach. Entlang der Chesapeake Bay erstreckt sich auch der Bundesstaat Maryland mit seiner Segelhauptstadt Annapolis und Baltimore als Anlaufpunkt für große Kreuzfahrtschiffe. Insgesamt 13 Ferienstraßen, sogenannte Scenic Drives, verbinden Teile der Region miteinander und laden zu einer ereignisreichen Rundreise mit dem Mietwagen ein.

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