eNett: Neue Umfrage belegt Aufkommen alternativer Zahlungs­­methoden in der europäischen Reisebranche

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In der Reisebranche hat sich die Akzeptanz alternativer Zahlungsmethoden innerhalb von drei Jahren etwa verdoppelt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Phocuswright1 für eNett International und weitere Auftraggeber2. Führend sind dabei virtuelle Zahlungskarten und Kreditkartennummern: 69% der befragten Reiseunternehmen haben solche Zahlungsmethoden bereits eingeführt oder planen ihre Einführung. 2013 waren es noch 36%2. Die Umfrage bei Reiseunternehmen in ganz Europa zeigt klar, dass die Nutzung herkömmlicher Zahlungsmethoden rückläufig ist, während neue und innovative Lösungen an Bedeutung gewinnen.

Virtuelle Kreditkartennummern (Virtual Account Numbers, VANs) haben sich als attraktive Alternative nach den herkömmlichen Zahlungsmethoden etabliert und werden Prognosen zufolge in den nächsten Jahren sogar Zahlungen per Scheck oder Überweisungen überholen3. Größere Reiseunternehmen4 sind sogar schon weiter. 71% nutzen VANs, 62% Überweisungen, 52% Barzahlung und 42% Scheckzahlungen. Für den Zahlungsverkehr an Hotels oder andere Unterkünfte nannten die befragten Reiseunternehmen die VANs als beliebteste Zahlungsmethode (24%) nach den herkömmlichen Kreditkarten.

Die Studie stellt außerdem fest, dass neue Bezahltechniken ein großes Potenzial dafür besitzen, Prozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Bei über einem Viertel (27 %) der Unternehmen werden Zahlungen und Provisionen nach wie vor manuell bearbeitet. Kleinere Reisebüros5 wenden jede Woche im Schnitt zwölf Stunden für die manuelle Zahlungsbearbeitung auf, in größeren Betrieben sind mindestens vier Mitarbeiter 16 Stunden pro Woche damit beschäftigt. Angesichts der Möglichkeiten, die Prozesse zu automatisieren und die Lösungen dafür nahtlos in den bestehenden Workflow zu integrieren, bedeutet dies für europäische Reiseunternehmen einen unnötigen Mehraufwand von jährlich rund 215 Millionen Euro6.

Dazu Anthony Hynes, Managing Director und CEO von eNett: „Die Studie zeigt, dass Fortschritte bei Zahlungstechnologien spürbare Veränderungen bei den Zahlungsgewohnheiten nach sich ziehen. Immer mehr Reiseunternehmen erkennen die Kosten- und Effizienzvorteile alternativer Zahlungsmethoden, die durch eine einfache Änderung der Zahlungsweise erreicht werden können. Und das ist erst der Beginn der Revolution der Finanztechnologie im B2B-Markt: Ich bin sicher, dass wir in den kommenden Jahren einen Wandel erleben und innovative Zahlungsmethoden dominieren werden. VANs können sowohl bei Reisebüros als auch bei Anbietern die Abläufe reibungslos optimieren und besitzen daher das Potenzial, herkömmliche Kartenzahlungen zu verdrängen.“

ENDE

  1. Phocuswright: Payments Unsettled: Travels Complex European Payment Landscape 2016
  2. Vergleich zu den Zahlen des Berichts Payments Unsettled aus dem Jahr 2013 (Umfrageteilnehmer in Westeuropa)
  3. Angenommener Aufwärtstrend bei Reiseunternehmen, die virtuelle Karten akzeptieren oder dies planen (2013: 36 %, 2016: 70 %; eNett-Analyse der Umfrage)
  4. Reisebüros mit einem Umsatz über 10 Mio.
  5. Reisebüros mit einem Umsatz unter 10 Mio.
  6. eNett-Analyse des Berichts Payments Unsettled aus dem Jahr 2016 und von Daten der IATA

Methodik

Umfragen und ausführliche Interviews bei über 250 Reiseunternehmen in ganz Europa, durchgeführt von dem auf die Reisebranche spezialisierten Forschungsunternehmen Phocuswright.

Über eNett International

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Wir sind im Mehrheitsbesitz von Travelport, das an der New Yorker Börse notiert ist, und unsere VANs sind nahtlos in die Travel Commerce Platform von Travelport integriert.

Überdies gestärkt durch Optal, unseren Aktionär und Partner für Bankdienstleistungen, steht der Name eNett für verlässliche, praktische B2B-Zahlungslösungen – für die Reiseindustrie und darüber hinaus.

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